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Im Fokus (Teilprojekt 2.4): Analyse und Bewertung von Wirkmechanismen formeller und informeller Instrumente der Regionalplanung zur Sicherung einer nachhaltigen Produktion von Dendromasse zur energetischen Nutzung
Das Gesamtziel des Forschungsvorhabens besteht im Aufbau von regionalen Wertschöpfungsnetzen zur nachhaltigen und effizienten Erzeugung und Bereitstellung von Dendromasse aus Land- und Forstwirtschaft, in Kurzumtriebsplantagen (KUP) sowie der offenen Landschaft in den drei Modellregionen Lausitz, Mittelsächsisches Lößhügelland und Südliche Metropolregion Hamburg.
Mit den fünf Teilprojekten
- Natur- und Ressourcenschutz / Landschaftsökologie,
- Sozioökonomie und Raumplanung,
- Produktion und Dienstleistungen,
- Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sowie
- Projektmanagement und Projektkoordinierung
werden Unternehmen in den Modellregionen wissenschaftlich begleitet und unterstützt. Damit soll in den Modellregionen das Dendromassepotenzial erhöht, die regionale Wirtschaftsentwicklung sowie die nachhaltige Flächennutzung gefördert werden.
Das IfL ist im Teil „Sozioökonomie und Raumplanung“ für das Teilprojekt „Regionalplanung“ verantwortlich. Darin werden die Möglichkeiten und Grenzen formeller und informeller Planungsinstrumente zur Beeinflussung eines nachhaltigen Landmanagements und für eine Beförderung der regionalen Nutzung von Dendromasse insbesondere von KUP hinterfragt, die erforderlichen Instrumente identifiziert und Empfehlungen für die Ausgestaltung der Instrumente gegeben. Ziel ist es, sowohl die Landes- und Regionalplanung als auch die Rolle von regionalen/lokalen Energiekonzepten herauszuarbeiten.
Durch die Analyse der vorhandenen Akzeptanz der Dendromassenutzung durch die regionale Bevölkerung, die Befragung von Experten und die Begleitung partizipativer Planungsprozesse werden nachfolgende Ziele angestrebt:
- Analyse von Problembewusstsein sowie der Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung von Biomasse insbesondere von KUP als Energieträger
- Herausarbeitung und Systematisierung der Potenzen zur Schaffung nachhaltiger regionaler/ lokaler Wirtschaftskreisläufe, aufgetretener Zielkonflikte, Argumentationslinien (wie Kostenfaktor Energie) und Lösungsstrategien
- Analyse von Akteursstrukturen bei erfolgreichen Konzepterarbeitungen
- Ableitung von Empfehlungen zur Qualifizierung informeller Planungsinstrumente
– nicht verfügbar –
Lead-Partner: TU Dresden, Professur für Forst- und Holzwirtschaft Osteuropas; insgesamt 38 Partner aus den Bereichen Wissenschaft, Praxis, Verwaltung und Industrie; das IfL zählt neben den Universitäten Hannover und Halle-Wittenberg sowie dem Johann Heinrich von Thünen-Institut zu den Wissenschaftspartnern im Projekt.
Annedore Bergfeld
A_Bergfeld(at)if-leipzig.de
Tel.: +49 341 600 55-140


