23.11.2018, Leipzig

IfL Forschungswerkstatt #5: Call for Workshops

Vorschläge können bis 23. November 2018 eingereicht werden

  • Thema: Aufmerksamkeit erzeugen?! Innovative Kommunikationswege und sensible Vermittlungsformen in der raumbezogenen Forschung
  • Termin: 14. bis 15. März 2019
  • Ort: Leibniz-Institut für Länderkunde

Obwohl sich die Humangeographie und raumbezogene Sozialwissenschaft in erster Linie mit „Gesellschaft“ auseinandersetzt, wirft die gesellschaftliche Vermittlung unserer Forschungsthemen und -ergebnisse immer wieder Fragen auf. Deshalb befasst sich die IfL Forschungswerkstatt #5 „Aufmerksamkeit erzeugen?! Innovative Kommunikationswege und sensible Vermittlungsformen in der raumbezogenen Forschung“ vom 14. bis 15. März 2019 mit der Kommunikation wissenschaftlicher Arbeit und ihrer Ergebnisse in andere Gesellschaftsbereiche. Im Mittelpunkt sollen bisher ungewöhnliche, eigensinnige, innovative Vermittlungsformen stehen, von kreativer Nutzung sozialer Medien über Gamification bzw. spielerische Ansätze der Wissensvermittlung bis zum Einsatz von Theater oder Film. In der Diskussion solcher Kommunikationswege sollen auch Fragen zu den Effekten von gesellschaftlicher/ publizistischer Aufmerksamkeit im laufenden Forschungsprozess, zu kollaborativer Forschung und ihren Auswirkungen auf die Praxis sowie zur Rolle der Digitalisierung bei der Verbreitung von Forschungsergebnissen Raum gegeben werden. Zwei Keynotes werden in diesem Jahr den Auftakt der Veranstaltung bilden und in aktuelle Überlegungen und Ansätze zu diesen Debatten, ihre erkenntnistheoretischen Hintergründe und methodologische Herausforderungen einführen. Nachfolgende Diskussionsforen ermöglichen einen Austausch über vertiefende Aspekte der Erkenntnisvermittlung in gesellschaftliche Kontexte. Am zweiten Tag werden in Workshops (ExperiSpaces) neue oder eigenwillige Formate der Kommunikation und Vermittlung von Forschung und ihren Ergebnissen, kollaborative Forschungsmethoden sowie mögliche Funktionen und Effekte von neuen Medienformaten erprobt. 
 
Für die ExperiSpaces am zweiten Veranstaltungstag suchen wir Personen, die in ihrer raumbezogenen Forschungsarbeit innovative oder eigenwillige Medien, Methoden oder Formate nutzen, um ihre Arbeit und/oder Ergebnisse in der Gesellschaft bekannt bzw. nutzbar zu machen und die motiviert sind, ihre Erfahrungen, Kenntnisse und Zugänge in Form eines Workshops vorzustellen, zu diskutieren und mit den Teilnehmenden auszutesten. Der kreativen Ausgestaltung der Workshops ist dabei keine Grenze gesetzt; der Experimentcharakter sollte im Mittelpunkt stehen. Für die ExperiSpaces sind sechs Stunden inkl. Mittagspause eingeplant. Die Workshops sollten für fünf bis 15 Teilnehmende konzipiert werden. Das IfL übernimmt Reise- und Übernachtungskosten für die gesamte Veranstaltung und zahlt eine Aufwandsentschädigung. 
 
Wir freuen uns über Einsendungen von Abstracts für ExperiSpaces von Promovierenden, Postdocs, Junior-/Senior-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und erfahrenen Praktikerinnen und Praktikern aller raumbezogen arbeitenden Fachrichtungen. Die Kurzdarstellung (1–2 Seiten) sollte die Idee sowie eine erste Tagesplanung enthalten und die innovativen Aspekte bzw. Besonderheiten des Umgangs mit Kommunikations- und Vermittlungsmethoden bzw. -medien verdeutlichen. Bitte senden Sie uns auch Informationen zu der benötigten Ausstattung und minimaler bzw. maximaler Zahl der Teilnehmenden. 
 
Einsendungen der ExperiSpace-Abstracts per E-Mail bitte bis 23. November 2018 an: forschungswerkstatt(at)ifl-leipzig.de   

Kontakt / weitere Informationen

Weitere Informationen zur IfL Forschungswerkstatt finden Sie hier. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an: Tim Leibert (E-Mail), Kristine Beurskens (E-Mail), Thomas Tillmann (E-Mail)

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