19.06.2017, Leipzig

Russlands Wirtschaft zwischen Sanktionen und Globalisierung: Konsequenzen für die Weltwirtschaft und deutsche Unternehmen

Osteuropa-Experte Rainer Lindner im Gespräch mit Sebastian Lentz und internationalen Gästen

  • 19. Juni 2017, 17 Uhr
  • Tagungslounge Leipzig, Katharinenstraße 6, 04109 Leipzig

Russlands Wirtschaft kommt nur langsam aus der Krise. Die wegen der russischen Ukraine-Politik verhängten Sanktionen bleiben bis auf Weiteres in Kraft. Die Modernisierung des Landes kommt nur schleppend voran. Welche Rolle wird Russland im globalen Wirtschaftsgefüge zukünftig einnehmen können? Welche Konsequenzen haben die Sanktionen für die Weltwirtschaft und den wirtschaftlichen Erfolg deutscher Unternehmen? Ist Russlands Wirtschaft Teil der Globalisierung?

Diese und weitere Fragen diskutiert Professor Rainer Lindner, CEO Central & Eastern Europe / Middle East & Africa der Schaeffler Gruppe, am 19. Juni im Rahmen der ersten Wissenschaftslounge des Leibniz-WissenschaftsCampus „Eastern Europe – Global Area“ (EEGA) mit internationalen Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Journalismus und Politik. Die Moderation übernimmt IfL-Direktor Sebastian Lentz, Sprecher des EEGA-Campus.

Die Plätze sind limitiert. Wir bitten Sie sehr herzlich, sich bei uns vorab per E-Mail anzumelden unter: info(at)leibniz-eega.de

Rainer Lindner nimmt neben seiner Tätigkeit im Management der Schaeffler AG eine außerplanmäßige Professur im Fach Geschichte an der Universität Konstanz wahr. Er war als Außenpolitikberater der Bundesregierung und des Bundestages an der Stiftung Wissenschaft und Politik tätig und leitete von 2008 bis 2016 als Geschäftsführer den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. Er ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde und Vorsitzender des Deutsch-Ukrainischen Forums und der Deutsch-Belarussischen Gesellschaft.

Die Veranstaltung bildet den Auftakt einer Reihe von Wissenschaftslounges mit herausragenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Im Zentrum stehen gesellschaftliche Fragen sowie Globalisierungsprozesse in Mittel- und Osteuropa. Der 2016 ins Leben gerufene EEGA-Campus entwickelt unter der Regie des IfL neue Forschungsperspektiven zum östlichen Europa und fördert den gesellschaftlichen Diskurs über die Region (Website).

Kontakt

Lena Dallywater
Leibniz-WissenschaftsCampus „Eastern Europe – Global Area“
c/o Leibniz-Institut für Länderkunde
Tel.: 0341 600 55-266
L_Dallywater(at)ifl-leipzig.de

Aktuell

Stellenangebote

18.10.2017

Kurzaufenthalte für Gastwissenschaftler in Leipzig, Halle und Jena

Leibniz-WissenschaftsCampus EEGA startet Ausschreibung für 

26.09.2017

Softwareentwickler(in) (50 % TV-L E 12)

Das IfL sucht zum 1. Januar 2018 bzw. ab dem frühestmöglichen Zeitpunkt – vorbehaltlich der endgültigen... 

Pressemitteilungen

26.09.2017

Schere zwischen Stadt und Land öffnet sich weiter

Vom Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) koordinierte Studie sieht „neoliberale Entwicklung“ als Ursache für die... 

Termine

01.09.2017 bis 07.11.2017, Leipzig

Praktikantenprogramm 2018

Bewerbungen sind bis 6. November 2017 möglich 

06.11.2017 bis 07.11.2017, Leipzig

Selbst-Positionierung der osteuropäischen Gesellschaften in globalen Beziehungen

Interdisziplinäre Tagung beschäftigt sich mit Raum- und Selbstdarstellungen in Schulbüchern 

16.11.2017 bis 17.11.2017, Leipzig

Neogeographie – Kompetente Partizipation oder Illusion von Demokratisierung?

Fachtagung vom 16. bis 17. November 2017 in Leipzig 

Weitere Mitteilungen

Wissenstransfer leicht gemacht

Handreichungen und Empfehlungen jetzt online verfügbar