02/2017: Walter Christaller: Theorie der Zentralen Orte

Originalskizze von Walter Christaller (o. D. / © IfL)

Manchmal genügt eine einzige Idee, um berühmt zu werden. Walter Christaller hatte diese Idee in seiner Dissertation 1933. Obwohl er nie eine akademische Karriere durchlief und die Zahl seiner wissenschaftlichen Publikationen überschaubar blieb, darf Christaller international als der bedeutendste deutsche Geograph des 20. Jahrhunderts gelten. Seine Theorie der Zentralen Orte wurde später zu einem Leitmodell der Planung und Raumordnung in vielen Ländern. Christallers Konzept basiert auf einem homogenen Raum, in dem sich aufgrund unterschiedlicher Reichweiten der Versorgung und der Nachfrage hierarchische Siedlungssysteme entwickeln. Die zentralen Orte bilden hierbei in idealtypischer Weise ein regelmäßiges Muster.

Im Archiv des IfL lagert der Nachlass von Walter Christaller, der immer wieder ausländische Gäste anzieht. Zahlreiche handgezeichnete Skizzen Christallers veranschaulichen sein Modell, theoretisch oder auf konkrete Räume übertragen.

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(JPEG 2,4 MB)

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