Vom Museum für Länderkunde zum IfL

Die Anfänge des Instituts reichen zurück bis in das Jahr 1896. Damals stellte das Leipziger Museum für Völkerkunde die Sammlung des Geologen Alphons Stübel aus, die 1907 als Museum für Länderkunde selbstständig wurde. Die Einrichtung etablierte sich, und seit den 1930er Jahren war das Museum auch Forschungsinstitut.

Unter der Leitung des Geographen und Kartographen Edgar Lehmann entwickelt sich das Deutsche Institut für Länderkunde ab 1950 zum zentralen geographischen Forschungsinstitut der DDR. Seit 1976 wurde es als Institut für Geographie und Geoökologie (IGG) innerhalb der Akademie der Wissenschaften der DDR weitergeführt.

Nach Auflösung des IGG und erfolgreicher Evaluierung wurde das Institut für Länderkunde zum 1. Januar 1992 neu gegründet. Seit 1996 befindet es sich an seinem heutigen Standort in Leipzig-Paunsdorf, 2003 erfolgte die Erweiterung des Namens in Leibniz-Institut für Länderkunde.

Bisherige IfL-Direktoren (seit 1992)

Januar 1992 bis September 1994: Hanns J. Buchholz
Oktober 1994 bis Dezember 1994: Frank-Dietrich Grimm (komm.)
Dezember 1994 bis März 2003: Alois Mayr
Seit April 2003: Sebastian Lentz

Aktuell

Pressemitteilungen

06.01.2020

SFB 1199 geht in zweite Förderphase

Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Länderkunde mit geographischen Fragestellungen beim Sonderforschungsbereich... 

15.11.2019

Forschungsvorhaben über Wismut-Erbe gestartet

Am IfL angesiedeltes Vorprojekt erarbeitet methodische und inhaltliche Konzepte 

Termine

28.01.2020, Berlin

"Urbaner Aktivismus in Osteuropa"

Diskurs am 28. Januar 2020 in der Volksbühne Berlin / IfL-Wissenschaftlerin Lela Rekhviashvili als Mitdiskutantin auf... 

28.02.2020, Berlin

"Jenseits der Metropolen: Chance oder Fluch für die Wirtschaft?"

IfL-Forscher Martin Graffenberger als Podiumsgast beim "Grünen Wirtschaftskongress" der Bundestagsfraktion Bündnis 90 /... 

15.05.2020 bis 16.05.2020, Leipzig

Workshop "Conjunctural Geographies of Post­socialist and Postcolonial Conditions: Theory Thirty Years after 1989"

Vorschläge für Beiträge können bis 30. Januar 2020 eingereicht werden. 

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