Forschungsgruppe: Mobilitäten und Migration

Foto: © Lela Rekhviashvili

Die Forschungsgruppe beschäftigt sich mit räumlicher Mobilität in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen: Teilnahme am Verkehr, alltägliche Wege, Pendeln, dauerhafte Veränderung des Wohnsitzes oder die Rückkehr an einen früheren Lebensort. Im Fokus stehen Fragen des Zugangs zu und des Umgangs mit Mobilität. Von Interesse sind zudem Infrastrukturen, die Mobilität ermöglichen oder verhindern, sowie die biografische Einbettung von Mobilitätsentscheidungen. Auf Grundlage der Theorien des Mobilities Turn wendet sich die Gruppe auch verstärkt der Mobilität von Gütern, Konzepten, Praktiken, Ideen und Daten zu. Besonderes Augenmerk gilt der wechselseitigen Beziehung zwischen Mobilität und Machtverhältnissen beziehungsweise Gerechtigkeitsfragen, aber auch dem Zusammenspiel von Mobilität mit sozialräumlichen Inklusions- und Exklusionsprozessen, kulturell verankerten Normen und geschlechtsspezifischen sozialen Praktiken.


Projekte

Fluid mobilities for cities in transformation
GeoEtiology – Alltagsmobilität und Raumwahrnehmung von Jugendlichen
Interko2 – Integriertes Wohnflächenkonzept in großstädtischen Wachstumsräumen
Arrival Regions
Überlebensstrategien und neue Praktiken der Raumnutzung in ehemaligen Bergbaustädten an der postsowjetischen Peripherie

Abgeschlossene Projekte

Artefakte der Mobilität, Artefakte der Macht
Zuwanderungspotenziale für eine nachhaltige Landesentwicklung in Sachsen-Anhalt
Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen
Zukunftsstrategien Nordsachsen

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