Alltagserfahrungen junger Geflüchteter und Asylsuchender im öffentlichen Raum (EYERASPS)

Das Projekt nimmt die Alltagserfahrungen junger Geflüchteter und Asylsuchender in den Blick und erforscht die Integrationspotenziale von Kunst- und Kulturinitiativen.

Das Vorhaben „The everyday experiences of young refugees and asylum-seekers in public spaces“ (EYERASPS) untersucht, welche Erfahrungen junge Geflüchtete und Asylsuchende mit Ankunftsstrukturen in Leipzig, Amsterdam, Newcastle und Brüssel machen. Es erforscht, wie junge Geflüchtete den öffentlichen Raum mitgestalten, wie sie hierbei ihre individuellen Migrationsgeschichten einbringen können und wie sie Inklusion und Exklusion in der Stadtgesellschaft erfahren.

Um herauszufinden, wie jugendliche Migranten den öffentlichen Raum umgestalten und eine integrative Stadtgesellschaft stärken können, arbeitet das IfL-Forschungsteam mit Kolleginnen und Kollegen der Universitäten Newcastle, Utrecht und Lüttich sowie mit Praxispartnern aus Kultur- und Kunstinitiativen zusammen.

Zum Einsatz kommen qualitative and partizipatorische Methoden von der teilnehmenden Beobachtung über Einzelinterviews bis zu Gruppendiskussionen. Ferner wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit kognitiven Karten, sogenannten Walk-Along-Interviews, Fotografie und digitalem Storytelling arbeiten. Zudem werden Experten aus Kunst- und Kulturinitiativen befragt.

Ergebnisse/Publikationen

Noch nicht verfügbar

Projekt-Info

Bearbeitung

Kathrin Hörschelmann (Koordination), Elisabeth Kirndörfer, Yuliana Lazova, Karin Wiest

Kooperation(en)

Universität Newcastle (Vereinigtes Königreich), Universität Utrecht (Niederlande), Universität Lüttich (Belgien)

Laufzeit

05/2019 – 04/2022

Projektförderung

Humanities in the European Research Area (HERA), Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Weitere Informationen

Dr. Kathrin Hörschelmann
Tel.: +49 341 600 55-148
K_Hoerschelmann(at)ifl-leipzig.de

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