Bergbaustädte in Zentralasien und im Südkaukasus

Überlebensstrategien unter Bedingungen extremer Peripherisierung

Die usbekische Kohlestadt Angren erlebte ihre Blüte in der Sowjetzeit. Die Mehrzahl der damaligen Fabriken steht heute still, einige Stadtviertel sind fast menschenleer (Foto: R. Turaeva 2015)

Die ehemaligen Bergbaustädte Zentralasiens und des Südkaukasus sind von extremer Peripherisierung betroffen. Um dennoch den Weg einer ökologischen und sozioökonomisch nachhaltigen Entwicklung einzuschlagen, bedarf es besonderer Strategien.

Vor diesem Hintergrund erarbeitet das IfL ein Projekt mit dem Ziel, bestehende Ansätze zu analysieren, die Forschung auf diesem Gebiet zu stärken und Empfehlungen für die zukünftige Stadt- und Regionalentwicklung zu formulieren. Thematisiert werden neue Formen der Landnutzung, wie etwa zunehmende Subsistenz-Landwirtschaft im städtischen Raum. Ebenfalls im Fokus stehen neue Wirtschafts- und Wohnpraktiken angesichts unzureichender Energieversorgung, Fragen der Mobilität und Immobilität sowie staatliche und internationale Aufbauprogramme und ihre Auswirkungen.

In der Vorlaufphase des Projekts wird das IfL seine Kooperationen mit Einrichtungen insbesondere in Kirgistan und Tadschikistan um neue Kontakte und Partnerschaften erweitern. Auf der Grundlage des Vorprojekts wird ein vollständiger Forschungsantrag ausgearbeitet und eingereicht.

Ergebnisse/Publikationen

Noch nicht verfügbar

Projekt-Info

Bearbeitung

Wladimir Sgibnev, Rano Turaeva

Kooperation(en)

Staatliche Universität Tiflis (Georgien), Kasachische Nationale Technische Universität (Almaty, Kasachstan), Staatliche Universität Chudschand (Tadschikistan)

Laufzeit

09/2015 – 12/2016

Projektförderung

Netzwerk-Projekt ira.urban / BMBF

Weitere Informationen

Rano Turaeva-Höhne
r_turaeva(at)ifl-leipzig.de
Tel.: +49 341 600 55-183

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