Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung

Beispiele guter Praxis an deutschen Außengrenzen

Im Fokus: Was kann der sächsisch-polnische Grenzraum von anderen Grenzregionen lernen?

Foto: R. Nadler

Die Grenzräume in Sachsen und Niederschlesien (Polen) stehen vor der Aufgabe, die wirtschaftlichen Nachteile ihrer nationalen Randlage durch Vernetzung mit der jeweiligen Nachbarregion auszugleichen und die Entwicklung eines grenzübergreifenden Arbeitsmarktes zu befördern. Ein wichtiger Baustein ist in diesem Zusammenhang die Verbesserung der Ausbildungsmobilität im grenznahen Raum. Die Förderung grenzüberschreitender Berufsausbildung ist ein strategisches Ziel der Woiwodschaft und des Marschallamts der Woiwodschaft Niederschlesien und des Sächsischen Staatsministeriums des Innern (weitere Informationen).

Ziel der Studie, mit der das IfL beauftragt wurde, war es, einen Überblick über Beispiele guter Praxis grenzüberschreitender Berufsausbildung zu erstellen. Dabei wurden u. a. die folgenden Fragestellungen behandelt:

  • Welches sind die wichtigsten Barrieren, die einer grenzüberschreitenden Kooperation entgegenstehen und welche Faktoren wirken begünstigend?
  • Welche Schlüsselakteure sind maßgebend für eine erfolgreiche Kooperation?
  • Welche Ansätze zur Verstetigung und Institutionalisierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung lassen sich identifizieren? Wie ist die Zusammenarbeit organisiert?
  • Welche Formen einer grenzüberschreitenden Organisation der Ausbildung (z.B. theoretische Ausbildung auf der einen Seite der Grenze und praktische Ausbildung auf der anderen) mit Modellcharakter lassen sich identifizieren?
  • Lassen sich Beispiele von Good Practice aus anderen Grenzregionen auf den sächsisch-polnischen Grenzraum übertragen?

Ergebnisse/Publikationen

Abschlussbericht (PDF 1 MB)

Der Abschlussbericht wurde am 26. Februar 2015 auf der Tagung "Gemeinsam für den Grenzraum Niederschlesien-Sachsen" im Sächsischen Staatsministerium des Innern in Dresden vorgestellt.

Projekt-Info

Bearbeitung

Joachim Burdack, Sebastian Henn, Robert Nadler

Kooperation(en)

Laufzeit

04/2014–10/2014

Projektförderung

Sächsisches Staatsministerium des Inneren

Weitere Informationen

Robert Nadler
Tel.: +49 341 600 55-140
R_Nadler(at)ifl-leipzig.de

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