IMAJINE

Integrative Mechanisms for Addressing Spatial Justice and Territorial Inequalities in Europe

In dem Projekt geht es um neue Politikansätze zum Ausgleich regionaler Unterschiede innerhalb der Europäischen Union. Ökonomen, Geographen, Politikwissenschaftler und Soziologen wollen sich mithilfe von Fallstudien in elf EU-Mitgliedstaaten einen Überblick verschaffen, wie sich die Wirtschaftskrise nach 2008 und die daraus resultierende Sparpolitik in unterschiedlich strukturierten Räumen ausgewirkt haben. Vieles weist darauf hin, dass die regionalen Disparitäten innerhalb der Europäischen Union weiter zunehmen, obwohl die EU sich im Vertrag von Lissabon zum Ziel gesetzt hat, die Unterschiede im Entwicklungsstand ihrer verschiedenen Regionen zu verringern.

Vor diesem Hintergrund will das Projekt neue politische Mechanismen formulieren, die es Behörden auf der europäischen, nationalen und regionalen Ebene ermöglichen, den Herausforderungen wirksamer zu begegnen. Wissenschaftler der Universität Aberystwyth in Wales koordinieren das Vorhaben, für das die EU 4,7 Millionen Euro aus ihrem Horizont-2020-Programm bereitgestellt hat.

Ergebnisse/Publikationen

Nach dem Wechsel von Dr. Judith Miggelbrink an die TU Dresden ist das Projekt seit Juni 2018 bei der dortigen Professur für Humangeographie angesiedelt.

Projekt-Info

Bearbeitung

Judith Miggelbrink, Kathrin Hörschelmann

Kooperation(en)

Aberystwyth University, Wales (Leadpartner)

Laufzeit

01/2017 – 01/2021

Projektförderung

Europäische Union, Horizont-2020-Programm

Weitere Informationen

Prof. Dr. Judith Miggelbrink
TU Dresden
Tel. +49 351 463-33011
judith.miggelbrink(at)tu-dresden.de

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