Mobilitäten und Migrationen

Die Transformationen im östlichen Europa haben zu erheblichen Ungleichheiten auf subnationaler Ebene geführt. Insbesondere ländliche und vormals industrielle Räume sind zunehmend von globalen ökonomischen und sozialen Trends abgeschnitten. Hauptstadtregionen hingegen behaupten sich als Räume internationaler Arbeitsteilung (Smith/Timár 2010). Diese Entwicklungen verändern Mobilitäten. Während die Mobilitäten von Gütern, Dienstleistungen und Kapital gesellschaftlich positiv bewertet und in den meisten Fällen umfassend gefördert werden, bleibt die Mobilität von Menschen selektiv und Gegenstand verschiedener Formen der Regulierung, insbesondere durch Grenzregime.

Ziel des Netzwerkprojekts ist es, das Themenfeld breiter auszuleuchten und einen Forschungsstand in Form eines kommentierten Literaturberichts zu erarbeiten. Außerdem soll deutlich werden, welche Institutionen und welcher Personenkreis sich derzeit mit dem Thema Mobilität und Migration im östlichen Europa beschäftigen. Dieser Bericht soll abschließend von einem Expertenkreis aus Deutschland und aus dem östlichen Europa auf einer Tagung diskutiert werden. Das Ergebnis des Projekts wird veröffentlicht.

Ergebnisse/Publikationen

Noch nicht verfügbar

Projekt-Info

Bearbeitung

Judith Miggelbrink, Alina Strugut

Kooperation(en)

Universität Leipzig

Laufzeit

09–12/2015

Projektförderung

Auswärtiges Amt

Weitere Informationen

Judith Miggelbrink, J_Miggelbrink(at)ifl-leipzig.de

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