Wohnwelten im mittleren und östlichen Europa

Die Plakatausstellung zeigt in anschaulicher Weise, wie sich Wohnviertel in Leipzig, Budapest, Sofia, Sankt Petersburg und Vilnius durch die vielfältigen Umbrüche seit 1990 verändert haben und aktuell verändern.

Wer lebt hinter den Hochglanzfassaden der Innenstädte? Warum ist die "Platte“ nach wie vor beliebt? Was zieht die Menschen in das Umland der Städte? – Die Ausstellung hinterfragt Stereotype, stellt gängige Antworten der Wissenschaft auf den Prüfstand und lässt die Bewohner zu Wort kommen. Auf diese Weise entstehen überraschende Einblicke in die unterschiedlichen Alltagswelten in Städten des mittleren und östlichen Europa.

Hervorgegangen ist die Posterschau aus einer länderübergreifenden Vergleichsstudie zum sozialräumlichen Wandel ausgewählter Stadtregionen. Internationale Forscherteams unter der Leitung des IfL gehen der Frage nach, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede ausgewählte Wohnviertel in Budapest, Sofia, St. Petersburg, Vilnius und Leipzig aufweisen.

Die Tafeln mit Texten in Deutsch, Englisch, Ungarisch, Russisch und Bulgarisch war bisher in Vilnius, Pécs, Budapest, Leipzig und Manchester zu besichtigen.

Einen Videobeitrag zur Ausstellung ist hier verfügbar.

Aktuell

Pressemitteilungen

06.01.2020

SFB 1199 geht in zweite Förderphase

Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Länderkunde mit geographischen Fragestellungen beim Sonderforschungsbereich... 

15.11.2019

Forschungsvorhaben über Wismut-Erbe gestartet

Am IfL angesiedeltes Vorprojekt erarbeitet methodische und inhaltliche Konzepte 

Termine

28.01.2020, Berlin

"Urbaner Aktivismus in Osteuropa"

Diskurs am 28. Januar 2020 in der Volksbühne Berlin / IfL-Wissenschaftlerin Lela Rekhviashvili als Mitdiskutantin auf... 

28.02.2020, Berlin

"Jenseits der Metropolen: Chance oder Fluch für die Wirtschaft?"

IfL-Forscher Martin Graffenberger als Podiumsgast beim "Grünen Wirtschaftskongress" der Bundestagsfraktion Bündnis 90 /... 

15.05.2020 bis 16.05.2020, Leipzig

Workshop "Conjunctural Geographies of Post­socialist and Postcolonial Conditions: Theory Thirty Years after 1989"

Vorschläge für Beiträge können bis 30. Januar 2020 eingereicht werden. 

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