Andenwelt - Gebirgswelten

Südamerika hat auf deutschsprachige Naturforscher und Künstler immer schon eine magische Anziehungskraft ausgeübt. Als Höhepunkt dieser langen Forschungstradition gilt die Amerikareise Alexander von Humboldts 1799 bis 1804. Ein Jahrhundert später, 1903, machten sich der Leipziger Geograph Hans Meyer und der Münchner Maler Rudolf Reschreiter auf den Weg nach Ecuador, um die Hochanden zu erkunden. Meyer erforschte Gletscher und Vulkane und dokumentierte die Reise akribisch in Tagebüchern und Fotografien, Reschreiter malte die Gebirgslandschaften.

Die Ausstellung stellt die Expedition von Meyer und Reschreiter in einen größeren Kontext der Andenforschung. Auf 14 Tafeln werden die beiden Protagonisten vorgestellt und verschiedene Facetten der Reise durch Gemälde Reschreiters und Fotografien Meyers visualisiert. Im Vergleich der historischen Fotos mit Aufnahmen aus der jüngeren Forschung wird der Wandel des südamerikanischen Staates, seiner Landschaften und Städte vor Augen geführt. Die Schau tematisiert zudem die Entwicklung der Erforschung und der künstlerischen Darstellung der Anden im 19. Jahrhundert und vermittelt Eindrücke aus der heutigen geowissenschaftlichen Forschung.

Kontakt

Heinz Peter Brogiato
H_Brogiato(at)ifl-leipzig.de
Tel.: +49 341 600 55-126

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